Fachkräftemangel: Mehr als jedes dritte Unternehmen in der Logistik leidet massiv

Laut einer aktuellen Erhebung der Logistics Hall of Fame in Kooperation mit der SCHUNCK GROUP belegt der anhaltende Fachkräftemangel Platz zwei im weltweiten Risikoranking hinter dem Thema Cyberkriminalität. Attraktive Arbeitsbedingungen und Digitalisierung gelten als wichtigste Maßnahmen, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

Ismaning /München, 1. Februar 2024. Bereits jedes dritte Unternehmen in der Logistik leidet massiv unter dem anhaltenden Fachkräftemangel. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Erhebung der Umfragenreihe Logistics Hall of Fame Trend Survey in Kooperation mit der SCHUNCK GROUP. Fast 35 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, bereits finanzielle Schäden durch fehlendes Personal erlitten zu haben. Rund 26 Prozent der Befragten schätzen das Risiko, finanzielle Schäden durch die Knappheit von geeignetem Personal zu erleiden, als extrem hoch ein und vergaben auf einer Skala von eins bis zehn neun bis zehn der möglichen Punkte. 53 Prozent vergaben fünf, sechs oder sieben Punkte.

Bei der Frage nach den Risiken, die aktuell die größte Gefahr für die Logistikbranche weltweit darstellen, belegt der Fachkräftemangel (60 Prozent) den zweiten Platz. Nur Cyberkriminalität (68 Prozent) macht den Unternehmen noch mehr zu schaffen. Die nachfolgenden Plätze belegen politische Risiken, der Klimawandel, rechtliche Veränderungen und Lieferkettenunterbrechungen. Mögliche Risikofaktoren wie der Ausbruch einer Pandemie oder Marktveränderungen spielen im Risikoranking hingegen untergeordnete Rollen. Die Befragten im Panel hatten bei dieser Frage die Möglichkeit, bis zu drei Risiken auszuwählen.

Als wichtigstes Mittel gegen den Fachkräftemangel nannten 92 Prozent der Teilnehmenden an der Befragung die Schaffung von attraktiven Arbeitsbedingungen. „Es liegt unmittelbar in der Hand der Unternehmen, an genau dieser Stellschraube zu drehen“, betont Thomas Wicke, Geschäftsführer der SCHUNCK GROUP. Dabei sei es jedoch wichtig, über den Tellerrand zu blicken und nicht allein auf eine gute Bezahlung zu setzen. „Auch über eine angemessene Entlohnung hinaus haben die Firmen zahlreiche Möglichkeiten, sich als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren und mehr als andere Unternehmen zu bieten. Das Competence Center Mitarbeiterbenefits & Spezialkonzepte bei SCHUNCK unterstützt Unternehmen dabei, die richtigen Angebote für ihre Mitarbeitenden zu identifizieren. Mögliche Ansatzpunkte sind zum Beispiel das Angebot unternehmenseigener Krankenzusatzversicherungen oder auch die Förderung von Sportprogrammen“, führt er an.

69 Prozent der Befragten nannten auch die Förderung von Weiterbildung und persönlicher Entwicklung des Mitarbeitenden als möglichen Weg, Fachkräfte zu finden und an das Unternehmen zu binden. 46 Prozent hoben die Notwendigkeit hervor, die Digitalisierung voranzutreiben, 38 Prozent schätzen darüber hinaus den Aufbau eines guten Employer Brandings als wichtig ein.

Die Umfrage, an der ein Executive-C-Level-Panel ausgewählter Geschäftsführer, Vorstände und Unternehmer aus dem Netzwerk der Logistics Hall of Fame sowie der SCHUNCK Group teilnimmt, wird mehrmals jährlich zu wechselnden Themen durchgeführt. Die Erhebung zeichnet ein aktuelles Stimmungsbild der Branche und erhebt keinen Anspruch auf Repräsentativität.


Hintergrund Logistics Hall of Fame: Die Logistics Hall of Fame ehrt internationale Persönlichkeiten, die sich um die Weiterentwicklung von Logistik und Supply Chain Management außergewöhnlich verdient gemacht haben. Ziel ist es, als weltweite Plattform die Meilensteine der Logistik zu dokumentieren und ihre Macher auszuzeichnen, um so die Bedeutung der Logistik für Wirtschaft und Gesellschaft zu unterstreichen. Die Logistics Hall of Fame verleiht zudem die Auszeichnung Logistics Leader of the Year an aktuelle Taktgeber der Logistik. Stifter ist die STILL GmbH. Außerdem zeichnet die Logistics Hall of Fame innovative Logistikprojekte von humanitären Organisationen mit der Lynn C. Fritz Medal for Excellence in Humanitarian Logistics aus. Stifter ist das Fritz Institute.
Die Non-Profit-Initiative wird unterstützt von Politik, Verbänden, Medien, Wirtschaft und Wissenschaft. Die Schirmherrschaft hat Dr. Volker Wissing, Bundesminister für Digitales und Verkehr, inne.

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